ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2002Prävention: Bundesrat will verstärkte Förderung

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Prävention: Bundesrat will verstärkte Förderung

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LNSLNS Vorsorge soll als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden.
Der Bundesrat hat in einer Entschließung einen höheren Stellenwert für Prävention und Gesundheitsförderung im Gesundheitswesen gefordert. Derzeit lägen die Investitionen in diesem Bereich bei nur vier Prozent der Gesundheitsausgaben, obwohl nach Schätzungen bis zu 30 Prozent der heutigen Ausgaben mittel- und langfristig durch bessere Prävention und Gesundheitsförderung vermieden werden könnten.
Der Bundesrat setzt sich nachdrücklich dafür ein, Prävention und Gesundheitsförderung als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen und als solche auch zu vermitteln. Dies seien politische Querschnittsaufgaben, die nicht allein der Gesetzlichen Krankenversicherung überantwortet werden dürften. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, noch in dieser Legislaturperiode eine Konzeption zur Umsetzung und Finanzierung von Prävention und Gesundheitsförderung in der Gesellschaft vorzulegen.
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