ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2002Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Karzinome nach Cholezystektomie

MEDIZIN: Referiert

Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Karzinome nach Cholezystektomie

Dtsch Arztebl 2002; 99(26): A-1824 / B-1541 / C-1437

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LNSLNS Eine Cholezystektomie führt möglicherweise über toxische Effekte des alkalischen Refluats auf die Speiseröhrenschleimhaut zu einem mäßiggradigen Anstieg des Adenokarzinomrisikos der Speiseröhre (Barrett-Karzinom).
Aber auch in den tiefer gelegenen Darmabschnitten findet sich ein erhöhtes Krebsrisiko, wie eine Analyse von 274 460 cholezystektomierten Patienten ergab. Dabei nahm das Krebsrisiko deutlich ab, je weiter die Distanz zum Gallengang war. w
Freedman J, Ye W, Näslund E et al.: Association between cholecystectomy and adenocarcinoma of the esophagus. Gastroenterology 2001; 121: 548–553.

Dr. Jacob Freedman, Department of Surgery Danderyd Hospital, SE-18288 Stockholm, Schweden. jacob.freed
man@jur.ds.sll.se

Lagergren J, Ye W, Ekbom A: Intestinal cancer after cholecystectomy: is bile involved in carcinogenesis? Gastroenterology 2001; 121: 542–547.

Dr. Jesper Lagergren, Department of Surgery, Karolinska Hospital, SE-17176 Stockholm, Schweden. Jesper.Lager gren@ks.se

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