ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2002Der psychisch traumatisierte Patient in der ärztlichen Praxis: Erster Arztkontakt bedeutend
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LNSLNS Der Artikel schließt eine wichtige Lücke, die bisher traumatisierten Patienten den Zugang zu qualifizierter Traumatherapie erschwert hat. Gerade die Betonung des Erstzuganges zu den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen kann helfen, Patienten, die in den Praxen nahezu aller Fachrichtungen mit psychosomatischen Störungsbildern auftauchen, die richtigen – vorsichtigen – Fragen zu stellen, die für das weitere Vorgehen entscheidend sind. Nur wer nach einem Trauma fragt, wird die richtigen Antworten bekommen.
Der schulenübergreifende Ansatz der aktuellen Traumatherapie ist nach meiner Erfahrung besonders erfolgreich. Erst in der Integration von psychodynamischer, verhaltenstherapeutischer, körper- und gestaltungstherapeutischer Psychotherapie und – für die Traumasynthese unverzichtbar – EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) lässt sich das Erreichbare auch tatsächlich erreichen.

Dr. med. Hans-Henning Melbeck
PTSD-Unit – Traumatherapie
Brandenburg Klinik
Brandenburg Allee 1, 16321 Bernau-Waldsiedlung
E-Mail: melbeck@ptsd-unit.de
www: ptsd-unit.de

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