VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2002; 99(26): A-1849 / B-1561 / C-1457

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LNSLNS Goethe-Wanderpokal – gestiftet von Prof. Dr. med. Friedrich Portheine zur Auszeichnung einer Nichtraucheraktion, verliehen durch die Bundes­ärzte­kammer anlässlich des Welt-Nichtrauchertages, an das Internationale Olympische Komitee (IOC) für das rauchfreie Olympische Dorf. Die Auszeichnung des IOC ist „als ein hoffnungsvolles Zeichen für den Sport anzusehen, seiner Vorbildfunktion und damit auch der Prävention in allen seinen Bereichen noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken“, heißt es in der Laudatio. Erfreulicherweise setze sich die Initiative für einen tabakfreien Sport auch in anderen Sportsektoren, wie beispielsweise bei der Fußballweltmeisterschaft, durch.

Axel Muttray Foto: privat
Axel Muttray Foto: privat
Franz-Koelsch-Preis – verliehen durch den Bayerischen Staatsminister für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz, Eberhard Sinner, anlässlich der 42. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin e.V., zu gleichen Teilen an Priv.-Doz. Dr. med. Axel Muttray, Oberarzt am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universität Mainz, und die Arbeitsgruppe Prof. Dr. Thomas Brüning und Priv.-Doz. Ricarda Thier,
BGFA Bochum. Muttray erhielt den Preis „in Würdigung hervorragender wissenschaftlicher Verdienste auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin“ für die Publikation mit dem Titel: „Acute changes on the human EEG after an external exposure to 200 ppm methanol.“

Burghart Förderpreis Chemosensorik – verliehen im Rahmen der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Olfaktologie/Gustologie der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V., an Dr. med. Johannes Frasnelli (HNO-Universitätsklinik Dresden: Direktor Prof. Dr. med. Karl-Bernd Hüttenbrink). Er erhielt den Preis für seine Arbeit „Abhängigkeit trigeminal evozierter Potenziale von Reizdauer und Reizintensität.“
Sertürner-Preis – verliehen durch die Sertürner Gesellschaft, gestiftet durch Mundipharma GmbH, Limburg, Dotation: insgesamt 6 000 Euro, an die Projektleiter des Modellprojekts Support (Indikatoren der Strukturqualität palliativmedizinischer Betreuung von Tumorschmerzpatienten, Hannover und Göttingen, Oktober 2001), Dr. med. Franz Ensink und Dr. med. Gerd-Gunnar Hanekop, Zentrum für Anästhesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin der Universi-
tät Göttingen, und an Dr. med. Andreas Sandner-Kiesling, Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Karl Franzens Universi-
tät in Graz, für seine wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich der neuropathischen Schmerzen.

Hertha-Nathorff-Preis – verliehen durch die Ärztekammer Berlin, Dotation: insgesamt 2 500 Euro, benannt nach der jüdischen Ärztin Dr. med. Hertha Nathorff, an drei Preisträger, und zwar an Dr. med. Birga Maier (Preisgeld: 1 200 Euro) in Würdigung ihrer Arbeit mit dem Titel „Zusammenhang zwischen Herzinfarktmortalität und Akutbehandlung der Herzinfarktpatienten des Berliner Herzinfarktregisters“, an Daniel Sagebiel (Preisgeld: 800 Euro), Arzt in Berlin, in Würdigung seiner Arbeit mit dem Titel „Befragung zur Teilzeitarbeit und Arbeitszeitrealität bei Krankenhausbeschäftigten, Ärztinnen und Ärzten
in Berlin“. Der Preisträger, 1966 in Berlin geboren, arbeitet jetzt für das Deutsche Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose. Dritter Preisträger ist der Arzt Sören Pest vom Institut für Pathologie an der Charité in Berlin. Er bearbeitete das Thema „Einfluss der Krankenhausstruktur auf die Behandlungsergebnisse des akuten Myokardinfarktes – eine Multilevelanalyse der Daten des Berliner Herzinfarktregisters“. Der dritte Teilpreis ist mit 500 Euro dotiert. EB
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