ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2002Privatkliniken: Optionsmodell befürwortet

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Privatkliniken: Optionsmodell befürwortet

Dtsch Arztebl 2002; 99(27): A-1857 / B-1569 / C-1465

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LNSLNS Bundesverband warnt vor Verzögerung.
Unverändert plädiert der Bundesverband Deutscher Privatkrankenanstalten (BDPK) für die im Fallpauschalengesetz vorgesehene Optionslösung zur Einführung diagnosebezogener Fallpauschalen bei der Krankenhausfinanzierung ab dem 1. Januar 2003. Nachdem die Deutsche Krankenhausgesellschaft am 24. Juni das Scheitern der Verhandlungen über die Modalitäten der DRG-Abrechnung erklärt und den Weg für eine Rechtsverordnung des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums frei gemacht hatte, müsse jetzt alles getan werden, um den Einstieg in das Preissystem ab 2003 zu ermöglichen, erklärte BDPK-Hauptgeschäftsführer Georg Westphal anlässlich der Jahrestagung des Privatkliniken-Bundesverbandes am 27. Juni in Berlin. Die hohe Erwartungshaltung derjenigen Krankenhäuser, die sich rechtzeitig auf das neue Entgeltsystem vorbereitet haben, dürfte jetzt nicht enttäuscht werden. Zudem seien bereits hohe Investitionen getätigt worden, um die Systemumstellung vorzubereiten. Die Privatkrankenanstalten beteiligen sich an der „Arbeitsgemeinschaft Optionslösung 2003“, um Lösungskonzepte für alle Systemteile auf der Basis der deutschen Verhältnisse zu entwickeln (Abrechnungsregeln, Klassifikation, Relativgewichte). Auf dieser Grundlage sei es möglich, eine Rechtsverordnung noch bis September 2002 zu erarbeiten, damit die umstiegswilligen Krankenhäuser bis Ende Oktober erklären können, dass sie die Optionslösung ab Januar 2003 starten wollen. Gegen das Optionsmodell hatten sich die Spitzenverbände der Krankenkassen ausgesprochen – mit Ausnahme des AOK-Bundesverbandes.
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