ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2002Demenzkranke: Altern in Würde

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Demenzkranke: Altern in Würde

Dtsch Arztebl 2002; 99(27): A-1860 / B-1600 / C-1484

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Pflegende Angehörige sind meist großen Belastungen ausgesetzt. Foto: epd
Pflegende Angehörige sind meist großen Belastungen ausgesetzt. Foto: epd
Hilfs- und Informationsangebote für pflegende Angehörige
Zunehmendes Misstrauen und aggressives Verhalten bei alten Menschen sind häufig Ausdruck einer beginnenden Demenzerkrankung. Die zu Hause pflegenden Angehörigen sind meist großen Belastungen ausgesetzt. Die Initiative „Altern in Würde“, Marburg, stellt deshalb gemeinsam mit dem Deutschen Grünen Kreuz e.V. Hilfs- und Informationsangebote für pflegende Angehörige und die Betroffenen bereit. Außerdem leistet sie Lobby-Arbeit. Nach einer repräsentativen Befragung (2002) des Meinungsforschungsinstituts Emnid treten Verhaltens- und Wesensänderungen bei fast der Hälfte der über 60-Jährigen auf. Am häufigsten handelt es sich um nächtliche Schlafstörungen, zunehmende Aggressivität und überraschende Stimmungswechsel, gefolgt von dauernder Unruhe, krankhaftem Misstrauen und unbegründeten Beschuldigungen. 88 Prozent der verhaltensgestörten Senioren, so die Untersuchung, werden von weiblichen Angehörigen zu Hause gepflegt, die damit oft überfordert sind. Weitere Informationen im Internet unter: www.altern-in-wuerde.de
Tipps enthält die Broschüre „Verwirrt, verschroben, abgeschoben“, die gegen einen mit 1,53 Euro frankierten DIN-A5-Rückumschlag angefordert werden kann: Deutsches Grünes Kreuz e.V., Stichwort: Verhaltensstörungen, Postfach 12 07, 35002 Marburg
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