ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2002Arzneimittelhersteller: Reformideen

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Arzneimittelhersteller: Reformideen

Dtsch Arztebl 2002; 99(27): A-1860 / B-1600 / C-1484

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LNSLNS Forschende Arzneimittelhersteller fordern Umbau des Gesundheitssystems.
Mehr Wettbewerb, mehr Wahlfreiheit und Direktverträge zwischen Krankenkassen und Ärzten. Ginge es nach dem Willen des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) wären dies die Zutaten für eine Gesundheitsreform 2003. „Nur mit einer Synthese aus Wettbewerb und solidarischer Absicherung können die Zukunftsprobleme des deutschen Gesundheitswesens bewältigt werden“, sagte der Vorsitzende des VFA, Prof. Dr. Bernhard Scheuble, bei der Vorstellung des Reformkonzepts seines Verbandes in Berlin.
Der VFA fordert eine allgemeine Kran­ken­ver­siche­rungspflicht für alle Bürger. Außerdem sollten zur Stärkung des Solidarprinzips die sozialen Umverteilungsaufgaben auf den Staat übertragen werden. „Das Solidarprinzip wird gestärkt, wenn alle Steuerzahler die sozialpolitisch notwendigen Umverteilungsaufgaben finanzieren und nicht nur die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenkassen“, erklärte Scheuble.
Die Kassen sollten nach den Vorstellungen des VFA Wahltarife anbieten können, da Wahlangebote für die Versicherten einen intensiveren Wettbewerb sowohl unter den Krankenkassen als auch unter den Leistungserbringern nach sich ziehen würden. Scheuble ist überzeugt: „Nur ein funktionierender Wettbewerb der Kassen und Leistungserbringer garantiert allen Patienten eine hochwertige Gesundheitsversorgung.“
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