ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2002Arzt und Geschäft: Überlebensnotwendig

BRIEFE

Arzt und Geschäft: Überlebensnotwendig

Dtsch Arztebl 2002; 99(27): A-1881 / B-1588 / C-1484

Glas, Josef

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LNSLNS Der Kommentator hat ein Arztbild, das nicht (mehr?) von dieser Welt ist. Eingebunden in Budgets, die jeglichen Fleiß, Elan und Kreativität ersticken, und in den (natürlich unbudgetierten) Betriebskosten einer Arztpraxis, sind diese bemäkelten Handlungsweisen zunehmend häufiger überlebensnotwenig. Als betriebswirtschaftlich vorgebildeter Arzt weiß ich sehr wohl, von welchen Einkünften ich meinen 14-tägigen Erholungsurlaub mit der Familie und die Ausbildung der Kinder (noch) bezahlen kann. Ganz sicher nicht von dem, was von den gesetzlichen Krankenkassen rüberkommt. Das reicht gerade für Praxiskosten, soziale Vorsorge und Einkommensteuer.
Wir als niedergelassene Ärzte sind in einem Spannungsfeld von Idealismus und der knallharten Realität eines selbstständigen Berufs. Hier zu überleben ist schwer genug. Erhobener Zeigefinger eines Kommentators bringt nur Wasser auf die Mühlen derer, die alle Ärzte eh als Beutelschneider, Abzocker und Abrechnungsbetrüger sehen . . .
Dr. med. Josef Glas,
Taitinger Straße 14, 86453 Dasing
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