ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2002Arzt und Geschäft: Na toll!
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS . . . Da verwirklichen wir endlich die genaue Einhaltung des EBM gegenüber der GKV und ihren Versicherten, und schon ist es auch nicht richtig! Unsere KBV lässt uns allein mit den Neuerungen, die wir laut allgemeinem Arztrecht niemandem vorenthalten dürfen und umsetzen müssen, aber sie tauchen im EBM nicht auf. Per Extraschreiben von meiner KV bekomme ich zum Beispiel Gestationsdiabetes-Screening und Vorsorge-Mammographie verboten, obwohl von wissenschaftlicher Seite unbestritten ein Nutzen, und darf sie nicht einmal Patientinnen, die gewillt sind, diese Neuerungen aus eigener Tasche zusätzlich zu den nicht mal kostengünstigen GKV-Beiträgen zu bezahlen, in meinem „Gesundheitsladen“ anbieten!
Wann hört diese unsinnige Prügelei auf uns Gesundheitsarbeiter endlich auf (vor allem von unseren „eigenen Organen“), und es wird einmal unter den Bergen von Verwaltungskosten zugunsten unserer Patienten aufgeräumt?
Bei mir bekommt immer noch jede Patientin ihren Ultraschall als GKV-Leistung, wenn indiziert (ohne Extrabezahlung und Vorhaltungen!). Der Beitrag wirft alles in einen Topf.
Dr. Sabine Becke,
Hagener Straße 24 a, 31535 Neustadt

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Stellenangebote