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LNSLNS Prof. Dr. med. Otto Bayer, Pionier der klinischen Herzkatheterdiagnostik in der Nachkriegszeit, starb am 15. Mai kurz vor Vollendung seines 89. Lebensjahres.
Der in Ludwigshafen am Rhein geborene Wissenschaftler und Arzt absolvierte das medizinische Staatsexamen 1937 an der Universität Heidelberg. Dann schlug er eine Universitätslaufbahn ein. Seine Tätigkeit im EKG-Labor an der Universität Freiburg brachte ihn mit L. Delius, H. Reindell und später H. Klepzig zusammen. Dies bedeutete den Einstieg in das Fach seiner späteren Wahl. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Bayer zunächst an die Freiburger Klinik zurück. Danach wurde er 1947 als Privatdozent nach Düsseldorf berufen und führte dort im Wintersemester 1948/49 die erste Herzkatheteruntersuchung durch. 1956 kam Prof. Otto Bayer als ärztlicher Direktor an das Städtische Krankenhaus Berlin-Moabit, wo er ebenfalls die invasive Herz-Diagnostik einführte. Darüber hinaus engagierte er sich weiter in der Lehre, schrieb Fachbücher und etwa 200 Originalarbeiten. Mit Vollendung des 65. Lebensjahres schied er im August 1978 aus dem aktiven Klinikdienst aus und setzte seine berufliche Tätigkeit in einer kardiologischen Praxis noch mehr als 15 Jahre fort. EB
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