ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2002Deutscher Ärztetag: Kolleginnen seid wachsam

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Deutscher Ärztetag: Kolleginnen seid wachsam

Dtsch Arztebl 2002; 99(28-29): A-1956 / B-1652 / C-1545

Marsch, Ursula

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LNSLNS . . . Ich habe vier Kinder, darunter zwei kranke, großgezogen, musste meine geliebte Arbeit als Chirurgin aufgeben,weil es keine Teilzeitarbeit gab, musste nach acht Erziehungsjahren meine Familie ernähren. Wurde nach vielen Jahren permanenter Überanstrengung Frührentnerin und erfahre nun durch die Ärzteversorgung unserer Standesvertretung, der Ärztekammer, dass meine Erziehungszeiten nicht anerkannt werden, weil ich aus der BfA ausgetreten bin. Sind wir für den Staat nicht förderungswürdig, sozusagen Zweiter-Klasse-Mütter? Auch kann ich nicht die verbilligte Kran­ken­ver­siche­rung für Rentner bekommen,weil ich nicht in der BfA, sondern in der Ärzteversorgung bin. Seid wachsam, Kolleginnen, und lasst Euch nicht als Lückenbüßer für den Ärztemangel zu unveränderten Bedingungen missbrauchen!
Ursula Marsch, Am Meerberg 24, 38124 Braunschweig
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