ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2002Deutscher Ärztetag: Uniformierter Weiterbildungsweg unnötig
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LNSLNS . . . Die Vielfalt der allgemeinmedizinischen Tätigkeit opfert man dem internistisch geprägten Allgemeinarzt und zerschlägt zugleich den klassischen Internisten in eine inhomogene Gruppe von Organologen. Was dann? Den Internisten wird es dann nicht mehr geben, und der Allgemeinarzt wird sich genau mit der Identitätszwickmühle auseinander zu setzen haben, in der jetzt die Internisten stecken: Will ich hausärztlicher Internist sein, oder wäre ich nicht besser Allgemeinarzt oder noch lieber wieder praktischer Arzt? Und wozu das? Es handelt sich um eine typische Antwort auf ungestellte Fragen. Wir brauchen keinen uniformierten Weiterbildungsweg. Wir brauchen keine internistisch-allgemeinärztlichen Hermaphroditen, und noch weniger brauchen wir Fach-amputierte oder was sich die Weiterbildungsstrategen sonst noch vorstellen. Wir bräuchten noch nicht einmal die künstlich herbeigeführte Notwendigkeit, sich als Internist für die haus- oder fachärztliche Arbeit entscheiden zu müssen . . .
Dr. Karlheinz Bayer, Schwimmbadstraße 5, 77740 Bad Peterstal-Griesbach
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