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LNSLNS Prof. Dr. med. Bernd Landsleitner starb am 7. Mai im Alter von 60 Jahren in Bad Neustadt/Saale.
Von 1973 bis 1991 war er an der Chirurgischen Universitätsklinik in Erlangen tätig. Bereits frühzeitig entdeckte er seine Liebe zur Handchirurgie und war ab 1975 zunächst als Assistenzarzt, ab 1983 als Oberarzt und Vertreter des Leiters der Abteilung für Hand- und Plastische Chirurgie, Prof. Dr. med. Jürgen Geldmacher, tätig. Am 16. August 1975 führte er eine der ersten Replantationen in Deutschland erfolgreich durch. 1976 verbrachte er einen sechsmonatigen Studienaufenthalt bei Bernard McCarthy O’Brien und Earl Owen, den Pionieren der Mikrochirurgie, in Australien. Danach war er langjähriger Leiter des Replantationsteams der Universität Erlangen-Nürnberg. 1983 habilitierte er sich mit der Arbeit „Klinische Replantationschirurgie – Tierexperimentelle Untersuchungen über mikrovaskuläre Interponate“, für die er im gleichen Jahr den Johann-Nepomuk-von-Nussbaum-Preis der Vereinigung der Bayerischen Chirurgen e.V. erhielt. 1989 folgte die Professur. Seit 1. Januar 1992 war er als Chefarzt der neu gegründeten Klinik für Handchirurgie Abteilung 2 der Rhön-Klinikum AG in Bad Neustadt/Saale tätig. Er hatte maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung der Klinik. Sein Hauptinteresse galt der Replantationschirurgie sowie in den letzten Jahren vor allem der operativen Behandlung der Dupuytren-Kontraktur.

Prof. Dr. rer. nat. Kurt Jungermann, seit 1979 Leiter der Abteilung Biochemie I des Bereichs Humanmedizin, starb am 10. Mai im Alter von 64 Jahren.
Jungermann studierte Pharmazie in Freiburg und in Berlin. 1971 habilitierte er sich an der Universität Freiburg. 1978 ist er auf den Lehrstuhl für Physiologische Chemie der Universität Göttingen berufen worden. Dort leitete er seit 1979 die Abteilung Biochemie des Bereichs Humanmedizin.

Prof. Dr. med. Wolfgang Becker, seit 1995 Leiter der Abteilung Nuklearmedizin des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen, starb am 18. Mai im Alter von 50 Jahren.
Becker, in Erlangen geboren, habilitierte sich 1987 an der Universität Würzburg und wurde 1988 auf eine Professur für Nuklearmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg berufen. Seit 1999 war er außerdem Leiter des Zentrums Radiologie des Bereichs Humanmedizin. 1992 wurde er zum Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. und zum Mitglied des Weiterbildungsausschusses gewählt. EB
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