ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2002Mitteilungen: Änderung der Bedarfsplanungs- Richtlinien-Ärzte zum 1. Juli 2002

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Mitteilungen: Änderung der Bedarfsplanungs- Richtlinien-Ärzte zum 1. Juli 2002

Dtsch Arztebl 2002; 99(28-29): A-1992 / B-1680 / C-1576

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LNSLNS Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und Spitzenverbände der Krankenkassen haben die nephrologische Versorgung chronisch niereninsuffizienter Patienten mit Dialyseleistungen neu geordnet. Ziel ist es, die Qualität der medizinischen Behandlung niereninsuffizienter Patienten auf hohem Niveau zu halten und dabei
die Wirtschaftlichkeit der ärztlichen Leistungen sicherzustellen. Die hierzu getroffenen Regelungen sind Bestandteil einer umfassenden Versorgungskonzeption (siehe hierzu Deutsches Ärzteblatt, Heft 14/2002). Neben der Änderung der Qualitätssicherungsrichtlinien und der Neufassung der Anlage 9.1 BMV-Ä/EKV erfolgte auch die entsprechende Anpassung der Bedarfsplanungs-Richtlinien-Ärzte. Die Bedarfsplanungs-Richtlinien-Ärzte sehen vor, dass auf der Grundlage eines durch die Qualitätssicherungsrichtlinien vorgegebenen „Arzt-Patienten-Schlüssels“ Sonderbedarfszulassungen auch in den Planungsbereichen möglich sind, die für die Gruppe der fachärztlich tätigen Internisten (und somit auch für Nephrologen) gesperrt sind.
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