ArchivDeutsches Ärzteblatt6/1996BTM-Rezepte: Rechtfertigung
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LNSLNS Zur Erinnerung: Im Bundesanzeiger Nr. 126 vom 8. Juli 1995 wird die Bekanntmachung zur Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung vom 23. Juni 1995 publiziert. Darin ist zu erfahren, daß die neuen Betäubungsmittel-Rezeptformulare ab dem 1. Juli 1995 ausgegeben werden und daß die alten Formulare bis zum 31. Dezember 1995 noch verbraucht werden können. Eine kurze Information hierüber befindet sich im Deutschen Ärzteblatt, Heft 28-29/1995 vom 17. Juli 1995.
Später ist das DÄ mit Schreiben vom 21. Juli 1995 vorsorglich davon unterrichtet worden, daß aufgrund der Dauerbelastung der neuen Codiergeräte technische Mängel auftreten, die zur Folge haben könnten, daß einige wenige Ärzte noch mit alten Rezeptformularen versorgt werden müssen. (Dies war jedoch nicht erforderlich.)
Weiterhin wurde mit Schreiben des BfArM vom 26. September 1995 an die Bundes­ärzte­kammer darum gebeten, die mitgeteilte Information zu publizieren – nämlich nochmals die Ärzteschaft darauf aufmerksam zu machen, daß die alten (in der Praxis vorrätig gehaltenen) Rezeptformulare nur noch bis zum 31. Dezember 1995 Verwendung finden dürfen und daß daher die Ärzte aufgefordert werden, rechtzeitig und möglichst mit einer Folgeanforderungskarte neue Rezepte zu bestellen. Hierüber gibt es keinerlei Information im Deutschen Ärzteblatt.
Der nun erneut an Sie herangetragenen Bitte, die Information aus der demnächst im Bundesanzeiger erscheinenden Bekanntmachung bekanntzugeben, wurde mit obengenanntem Artikel entsprochen. Leider bleibt (dem Autor?) scheinbar verborgen, daß mit dieser Bekanntmachung eine Änderung insofern eingetreten ist, daß die bei den Ärzten vorrätig gehaltenen alten Rezeptformulare bis zum Erhalt neuer Formulare – also über den 31. Dezember 1995 hinaus – verwendet werden können. Diese nochmalige Erinnerung, verbunden mit einer Fristsetzung bis zum 20. Dezember 1995 zur Anforderung neuer Rezepte und der Mitteilung einer Verlängerung der Übergangsfrist für die Verwendung der alten Formulare – Verwirrung im BfArM? unangemessene Fristsetzung? Hoppla Hopp?
Karin Günther, Pressestelle des BfArM, Seestraße 10, 13353 Berlin
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