STATUS: Arbeitsrecht

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LNSLNS Im DÄ-Internet-Forum schildert ein AiP seine negativen Erfahrungen in der Nachtbereitschaft:
„Während eines Bereitschaftsdienstes in einem kleinen Krankenhaus hatte ich nachts zwei Notfälle gleichzeitig zu versorgen: einen Herzinfarkt und einen Patienten mit globalem Herzversagen mit massivem Lungenödem und Einflussstauung. Ich war als AiP allein im Haus. Von der pflegerischen Seite völlig unterbesetzt, musste ich persönlich ein EKG anlegen, Infusionen richten et cetera.
Ich rief den Hintergrund an und schilderte die Situation, machte eindeutig klar, dass er kommen müsse. Dieser gab mir aber nur Anweisungen, was ich zu tun hätte, und bat um Rückruf, falls Verschlimmerung eintrete. Beide Patienten starben, weil eine rechtzeige Intervention nicht stattfinden konnte. Der Hintergrund kam am nächsten Morgen und meinte lapidar, dass man nichts hätte machen können. Außerdem seien die Patienten schon weit über 70 Jahre alt gewesen, das spare dem Gesundheitssystem Kosten . . .“
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