ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2002Patientenverfügungen - Kein „Sterben in Würde“: Eigene Wünsche

THEMEN DER ZEIT: Diskussion

Patientenverfügungen - Kein „Sterben in Würde“: Eigene Wünsche

Dtsch Arztebl 2002; 99(30): A-2026 / B-1750 / C-1627

Reuke, Alfons Werner

zu dem Beitrag von Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Zieger et al. in Heft 14/2002
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LNSLNS In Heft 15/2001 schildert Kollege Dr. Helmut Renoldi, Aachen, in seinem bewegenden Leserbrief das überlange Sterben seiner Frau. Es fehlte die rechtsverbindliche Patientenverfügung, welche das Elend verhindert hätte. Priv.-Doz. Dr. Zieger (und seine Mitautoren) lehnen Patientenverfügungen (sie schreiben das Wort mit Gänsefüßchen!) ab. Sie fühlen sich durch sie nachgerade gekränkt . . .
Nur soviel: Mit 85 Jahren stehe ich an der Grenze zu jenem Bezirk, von dem kein Wanderer wiederkehrt. Nach meinen langen Lebens- und Berufserfahrungen wünscht sich jeder Mensch, dass sein Tod kurz und schmerzlos sein möge. Wer anderes sagt, der irrt – oder er lügt.
Schiller (Die Götter Griechenlands): Damals trat kein gräßliches Gerippe vor das Bett des Sterbenden. Ein Kuss nahm das letzte Leben von der Lippe. Und das ernste Schicksal blickte milder durch den Schleier sanfter Menschlichkeit.
Dr. med. Alfons Werner Reuke,
Sommerhalde 42, 71672 Marbach am Neckar
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