ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2002Medicproof: Höhere Beiträge angekündigt

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Medicproof: Höhere Beiträge angekündigt

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Die Zahl der Pflegebedürftigen in der privaten Pflegeversicherung erhöhte sich von 106 700 auf 115 600. Foto: epd-bild
Die Zahl der Pflegebedürftigen in der privaten Pflegeversicherung erhöhte sich von 106 700 auf 115 600. Foto: epd-bild
Finanzergebnisse der privaten Pflegepflichtversicherung liegen vor.
Die private Pflegepflichtversicherung (PPV) muss zum 1. Januar 2003 voraussichtlich die Beiträge erhöhen. Grund: Die neuen gesetzlichen Leistungen für Demenz-Kranke müssen abgefangen werden. Außerdem beteiligt sich die PPV, die rund 10 Prozent Marktanteil hat, an der Förderung niederschwelliger Betreuungsangebote und bei Modellvorhaben, um neue Versorgungskonzepte und Strukturen in der Pflege zu erproben. In der Neukalkulation der Beiträge muss zudem die längere Lebenserwartung berücksichtigt werden, die bei den privat Pflegeversicherten besonders zu Buche schlägt. Andererseits werden erneut Mittel aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattungen zur Umlagesenkung eingesetzt.
Wie Dr. Christoph Uleer, Geschäftsführer von Medicproof, dem Medizinischen Dienst der privaten Pflegepflichtversicherung, in Köln berichtete, verfügt die Versicherung inzwischen über 8,4 Milliarden Euro an Alterungsrückstellungen. Die PPV hat zurzeit 8,55 Millionen Versicherte, 188 800 mehr als Ende 2000. Die Gesamteinnahmen beliefen sich 2001 auf 1,96 Milliarden Euro (im Jahr 2000: 2,009 Milliarden Euro), ein Rückgang um 2,4 Prozent, was auf die Beitragssenkung zu Jahresbeginn 2001 zurückgeführt wird. Die Zahl der Pflegebedürftigen erhöhte sich von 106 700 auf 115 600 Personen.
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