ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2002Mutter-Kind-Kuren: Vollfinanzierung beschlossen

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Mutter-Kind-Kuren: Vollfinanzierung beschlossen

Dtsch Arztebl 2002; 99(31-32): A-2077 / B-1761 / C-1657

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Die Mutter-Kind-Kur drohte zum unerschwinglichen Luxus zu werden. Foto: BilderBox
Die Mutter-Kind-Kur drohte zum unerschwinglichen Luxus zu werden.
Foto: BilderBox
Lobbyarbeit des Müttergenesungswerks erfolgreich
Der Bundesrat hat am 12. Juli das Gesetz zur Vollfinanzierung von Mütter- und Mutter-Kind-Kuren beziehungsweise Vater-Kind-Kuren beschlossen. Geleistet werden muss jetzt lediglich die gesetzliche Zuzahlung von neun Euro je Tag – Befreiungen sind in Härtefällen möglich. SPD und Bündnis 90/Grüne hatten den „Gesetzentwurf zur Verbesserung der Vorsorge und Rehabilitation für Mütter“ eingebracht, weil einige Krankenkassen dazu übergegangen waren, in ihrer Satzung die volle Kostenübernahme durch eine anteilige Finanzierung zu ersetzen. Eine Mutter-Kind-Kur wurde damit für viele Familien zum „unerschwinglichen Luxus“, kritisierte das Müttergenesungswerk, welches darauf hin im März die Kampagne „Mehr Rechte für Mütter“ startete. Rund 140 000 Personen gaben ihre Unterschrift dafür. Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt begrüßte den Gesetzentwurf als „Schritt in Richtung einer familienfreundlichen Gesundheitspolitik“.
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