ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2002Hornhautbank: Augenchirurgen als Spender

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Hornhautbank: Augenchirurgen als Spender

Dtsch Arztebl 2002; 99(33): A-2140 / B-1816 / C-1708

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Prof. Dr. Thomas Neuhann, Dr. Armin Scharrer, Prof. Dr. Klaus Ludwig (v. l.) Foto: Hornhautbank
Prof. Dr. Thomas Neuhann, Dr. Armin Scharrer, Prof. Dr. Klaus Ludwig (v. l.)
Foto: Hornhautbank
Ophthalmologen initiieren Kampagne zur Hornhautspende.
Augenärzte sind Hornhautspender“ – so der Titel einer Kampagne, die deutsche Augenchirurgen anlässlich des 15. Kongresses der Deutschen Ophthalmochirurgen in Nürnberg vorstellten. Sie appelliert an die Ärzte, sich selbst als Hornhautspender registrieren zu lassen. Hintergrund ist der Mangel an geeignetem Spendergewebe in Deutschland.
„Etwa 8 000 Augenhornhäute müssen jährlich in Deutschland transplantiert werden. Nur 2 000 Transplantate stehen zur Verfügung, weitere 2 000 werden jährlich aus dem Ausland eingeführt. Die restlichen Patienten stehen auf der Warteliste“, berichtet Prof. Dr. Thomas Neuhann, Gründer der Hornhautbank München. Nachbarländer, wie die Niederlande, könnten den Bedarf im eigenen Land dekken.
Mehr Informationen zur Hornhaut-Transplantation gibt die Hornhautbank München (Telefon: 0 89/13 29 10; Internet: www.hornhautbank-muenchen.de). Broschüren, Organspendeausweise und das Plakat „Auch Ihr Augenarzt ist Hornhautspender!“ können bestellt werden bei: Hornhautbank München, Nederlinger Straße 35, 80638 München,
Fax: 0 89/13 29 11.
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