ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2002Zahnärzte: GOZ-Anpassung gefordert

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Zahnärzte: GOZ-Anpassung gefordert

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Gleiche Leistung, weniger Geld: Die Honorare der Zahnärzte sinken real. Foto:AOK-Mediendienst
Gleiche Leistung, weniger Geld: Die Honorare der Zahnärzte sinken real.
Foto:AOK-Mediendienst
Bundeszahnärztekammer will Expertenkommission.

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Berlin, hat die Bundesregierung aufgefordert, umgehend eine Expertenkommission einzusetzen, um die Amtliche Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) an die wirtschaftliche Entwicklung anzupassen. Der GOZ-Punktwert wurde zuletzt zum 1. Januar 1988 auf 11 Pfennig (5,62 Cent) festgelegt. Obwohl am 22. Oktober 1987 zur Begründung der Verordnung angekündigt worden ist, den Punktwert an die wirtschaftliche Entwicklung anzupassen, ist dies bislang unterblieben. Inzwischen, so die BZÄK, sei der Punktwert im Vergleich zur allgemeinen Preisentwicklung auf real sechs Pfennig gesunken. Dies bedeutet: Der privat behandelnde Zahnarzt erbringt heute die gleiche Leistung für 50 Prozent der 1988 festgelegten Vergütung. In der vorgeschlagenen Kommission zur Aktualisierung des Punktwertes sollten Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, der Bundeszahnärztekammer und Nationalökonomen vertreten sein.

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