ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2002Krankenhäuser: Reglement über Zuschläge

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Krankenhäuser: Reglement über Zuschläge

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Foto: phalanx
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Krankenhausgesellschaft und private Kran­ken­ver­siche­rung einigen sich.
Die Deutsche Kranken-hausgesellschaft und der Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) haben eine gemeinsame Empfehlung zur Preisfindung bei Inanspruchnahme der Wahlleistung Unterbringung (Ein- und Zweibettzimmer) im Krankenhaus getroffen. Darin erhalten die Krankenhäuser Anhaltspunkte, um bestimmte Komfortelemente bei der Ausstattung der Ein- und Zweibettzimmer zu bewerten und im Zuschlag zu berechnen. Zuschläge, die auf dieser Grundlage festgelegt worden sind, werden von den PKV-Unternehmen anerkannt und im Umfang des jeweiligen Versicherungstarifs übernommen beziehungsweise erstattet.
Vorausgegangen waren dem Streit zwischen der Krankenhausgesellschaft und dem PKV-Verband Rechtsstreite und Klagen gegen Krankenhäuser im Raum Hannover, in Hamburg und München. Der Bundesgerichtshof hatte am 8. August 2000 gefordert, dass Empfehlungen zur Angemessenheit der Zimmerzuschläge in zweiseitigen Empfehlungen vereinbart werden. Ein daraufhin vom PKV-Verband bei einer Unternehmensberatung eingeholtes Gutachten über die Kostenrechnung und Kostenermittlung bei Inanspruchnahme der Wahlleistung Komfortzimmer wurde von der Deutschen Krankenhausgesellschaft als „Parteiengutachten“ zurückgewiesen. Die Krankenhausgesellschaft hofft, dass jetzt eine bessere finanzielle Planungssicherheit für Krankenhäuser beim Angebot und der Inanspruchnahme von Wahlleistungen „Unterbringung“ gegeben ist.
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