ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2002Sicherheitswarnung: Cave - Gebrauch von Stickoxid

AKTUELL: Akut

Sicherheitswarnung: Cave - Gebrauch von Stickoxid

Dtsch Arztebl 2002; 99(33): A-2142 / B-1818 / C-1710

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LNSLNS Wechselwirkung mit Spezialgasen für die Augenchirurgie möglich
Bei Patienten mit intraokularer Gasblase nach einem ophthalmochirurgischen Eingriff sollte kein Stickoxid verwendet werden. Darauf weist die Alcon Pharma GmbH in Freiburg hin. Denn Stickoxid dringt rasch in die Gasblase ein, führt zu deren Ausdehnung und zu einem Druckanstieg im Auge. In der Folge kann es zu Sehverlust und Erblindung kommen. Eine Gasblase kann nach einem augenchirurgischen Eingriff durch Verwendung von C3F8-Perfluorpropan innerhalb der letzten acht Wochen oder von SF6-Schwefelhexafluorid innerhalb der letzten 14 Tage auftreten. Daher sollten alle Patienten bei der Voruntersuchung zu einer Operation gefragt werden, ob in letzter Zeit ein augenchirurgischer Eingriff vorgenommen wurde. Patienten mit einer intraokularen Gasblase sollten ein Sicherheitsarmband und eine Patientenkarte ausgehändigt werden, auf denen der Augenchirurg und Angaben zu seiner Erreichbarkeit vermerkt sind. Weitere Fragen werden per E-Mail beantwortet: ulrike.isele@alconlabs.com
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