ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2002Arzt und Geschäft: Einige Kollegen übertreiben
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LNSLNS Zunächst einmal sprechen mir die Leserbriefe „Verwildert“, „Basis ade“ und „Selbsterhaltungstrieb“ weitgehend aus der Seele. Richtig ist sicher, dass es beim „igeln“ einige Kollegen übertreiben. Ich stimme auch Herrn Prof. Kienzle zu, dass Patienten in der Regel keine Kunden sind mit Souveränität und Entscheidungsfreiheit. Ein Teil unserer Patienten sieht allerdings in uns auf penetrante Art einen Dienstleister, der ihnen Rundumgesundheit zu verschaffen hat, da die Chipkarte vorgezeigt wurde. Diese erlaube ich mir dann als Kunden zu betrachten, nicht ohne ihnen sinnvolle Maßnahmen der Kassenmedizin zukommen zu lassen ( auch daran fehlt’s bei manchem Kollegen). Im Übrigen glaube ich nicht, dass ein Betriebsmediziner realistischen Einblick in den Hausarzt-Praxisalltag hat. Und mit dem Geschäftsgebaren eines Chefarztes gegenüber Privatpatienten möchte ich mich nicht in einen Topf werfen lassen.
Dr. Bettina Gudat, Auf dem Damm 102–104, 47137 Duisburg
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