BÜCHER

Urologie

Dtsch Arztebl 2002; 99(34-35): A-2249 / B-1917 / C-1800

Sökeland, Jürgen; Schulze, Harald; Rübben, Herbert

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Urologie
Einsatz modernster Mnemotechnik

Jürgen Sökeland, Harald Schulze, Herbert Rübben: Urologie. Verstehen – Lernen – Anwenden. 12., völlig neu bearbeitete Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York, 2002, 474 Seiten, 238 Abbildungen, 46 Tabellen, 29,95 €
Auf knapp 500 Seiten bietet dieses praktische Buch im Studium und im Weiterbildungsalltag einen exzellenten Zugang zum Fach der Urologie.
Das Taschenbuch zeichnet sich durch den Einsatz modernster Mnemotechnik aus. Dabei helfen Symbole und Farben als Wegweiser. Die Stärke dieses Taschenbuches sind seine gelungenen Abbildungen und Illustrationen. Mit der Gliederung nach dem Gegenstandskatalog kommt der Leser sehr gut zurecht. Über den Umfang der Lerninhalte und seine Gewichtung kann man unterschiedlicher Auffassung sein, das gilt beispielsweise für einzelne Algorithmen (Seite 51).
Beim Lesen stören allerdings redaktionelle Mängel. Eigennamen sind häufig falsch geschrieben (Emmett, Campbell, Nélaton, Schistosomose et cetera). Abkürzungen werden eingeführt, aber nie verwendet, oder eingeführt und im nachfolgenden Text wird der volle Wortlaut verwendet. Akronyme sollten erklärt werden. Wiederholt stolpert man über Doppelabbildungen (11.2 = 6.13 et cetera). Ob vom Inhaltlichen heute noch die digital gesteuerte transperineale Prostatabiopsie zu vertreten ist, erscheint mehr als fraglich. Wichtig ist die Behandlung der urologischen Notfälle, man sucht hier aber vergeblich nach dem akuten Skrotum. Schließlich wünschte man sich bei den Kardinalkapiteln Links zu urologischen Lernangeboten im Internet.
Diese konstruktiven Anmerkungen machen jedoch deutlich, wie gerne der Rezensent sich in den Text vertieft hat, denn dieses Taschenbuch bringt jedem Interessierten die benötigte Information. Jens E. Altwein
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