ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2002Refluxkrankheit führt zu Larynx- und Pharynxkrebs

MEDIZIN: Referiert

Refluxkrankheit führt zu Larynx- und Pharynxkrebs

Dtsch Arztebl 2002; 99(34-35): A-2256 / B-1924 / C-1807

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LNSLNS Aus der Arbeitsgruppe von Amnon Sonnenberg, dem weltweit führenden Epidemiologen von Erkrankungen des Verdauungstraktes, wurde
eine neue Analyse vorgelegt, die zeigt, dass zumindest bei ehemaligen US-Army-Angehörigen eine gastroösophageale Refluxkrankheit das Risiko, an einem Larynx- oder Pharynxkarzinom zu erkranken, erhöht. Die Autoren verglichen die Daten von 8 228 stationären und 9 292 ambulanten Patienten mit Larynxkarzinom beziehungsweise 1 912 stationären und 2 769 ambulanten Patienten mit Pharynxkarzinom mit 70 000 beziehungsweise 14 000 Kontrollpatienten ohne Krebs. Bei Patienten mit gastroösophagealer Refluxkrankheit war das Risiko für ein Larynxkarzinom um den Faktor 2,4 und für das Pharynxkarzinom um den Faktor 2,38 erhöht, wenn in einer multivariablen logistischen Regressionsanalyse Alter, Geschlecht, ethnische Abstammung, Rauchen und Alkohol Berücksichtigung fanden. w

El-Serag H B, Hepworth E J, Sonnenberg A et al.: Gastroesophageal reflux disease is a risk factor for laryngeal and pharyngeal cancer. Am J Gastroenterol 2001; 96: 2013–2018.

Dr. H. B. El-Serag, Houston VA Medical Center (39 A), 2002 Holcombe Boulevard, Houston, TX 77030, USA.

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