ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2002Datenbank: Hüftoperationen in Europa

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Datenbank: Hüftoperationen in Europa

Dtsch Arztebl 2002; 99(36): A-2286 / B-1950 / C-1834

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LNSLNS Mehr Vergleichbarkeit und Transparenz bei der Behandlung.

Jeder zweite Deutsche über sechzig leidet an Gelenkbeschwerden. Jährlich werden mehr als 160 000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt. Durch die demographische Entwicklung wird diese Anzahl in den kommenden Jahren weiter steigen. Im internationalen Vergleich unterscheiden sich jedoch Zeitpunkt, Behandlungsart und Kosten einer Hüftoperation erheblich: So können Ärzte zum Beispiel unter mehr als 180 verschiedenen Prothesentypen wählen.
Die Datenbank „EUROHIP“ (European Collaborative Database of Cost and Practise Patterns of Total Hip Replacement) soll dazu beitragen, Krankheits- und Behandlungsverläufe zu analysieren und vergleichbar zu machen. Ziel des Projektes ist, Behandlungsabläufe zu verbessern und Einsparungsmöglichkeiten zu finden. Die Bertelsmann Stiftung, Gütersloh (www.bertelsmann-stiftung.de), hat dazu einen Vertrag mit der Orthopädischen Klinik der Universität Ulm und der Schweizer Firma Centerpulse abgeschlossen. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der „Bone & Joint Decade“, einer internationalen Initiative zur Bekämpfung von Krankheiten der Knochen und Gelenke, sowie der European Federation of National Associations of Orthopedics and Traumatology. Die Bertelsmann Stiftung unterstützt das Projekt mit 300 000 Euro; die Centerpulse AG beteiligt sich mit 270 000 Schweizer Franken.
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