ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2002Kein erhöhtes Lymphomrisiko bei Morbus Crohn

MEDIZIN: Referiert

Kein erhöhtes Lymphomrisiko bei Morbus Crohn

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LNSLNS Die Autoren führten eine vergleichende Studie durch, in die 6 605 Patienten mit Morbus Crohn, 10 391 mit Colitus ulcerosa und 60 506 Kontrollpersonen eingingen, die zwischen 3,7 und 4,4 Jahre lang nachbeobachtet wurden. Dabei wurde das Auftreten von Morbus Hodgkin und Non-Hodgkin-Lymphomen analysiert. Bei beiden chronisch entzündlichen Darmerkrankungen fand sich kein erhöhtes Lymphomrisiko, selbst wenn eine mindestens zweijährige Behandlung mit 6-Mercaptopurin oder Azathioprin in einer durchschnittlichen Dosierung von 106 mg pro Tag über zwei Jahre durchgeführt worden war. w

Lewis JD, Bilker WB, Brensinger C et al.: Inflammatory bowel disease is not associated with an increased risk of lymphoma. Gastroenterology 2001; 121: 1080–1087.

Dr. James D. Lewis, University of Pennsylvania, Center for Clinical Eppidemiology and Biostatistics, 7th Floor, Blockley Hall, 423 Guardian Drive, Philadelphia, Pennsylvania 19104–6021, USA, E-Mail: jlewis@cceb.med.upenn.edu

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