ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2002Kein erhöhtes Lymphomrisiko bei Morbus Crohn

MEDIZIN: Referiert

Kein erhöhtes Lymphomrisiko bei Morbus Crohn

Dtsch Arztebl 2002; 99(36): A-2340 / B-1995 / C-1877

w

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Autoren führten eine vergleichende Studie durch, in die 6 605 Patienten mit Morbus Crohn, 10 391 mit Colitus ulcerosa und 60 506 Kontrollpersonen eingingen, die zwischen 3,7 und 4,4 Jahre lang nachbeobachtet wurden. Dabei wurde das Auftreten von Morbus Hodgkin und Non-Hodgkin-Lymphomen analysiert. Bei beiden chronisch entzündlichen Darm­er­krank­ungen fand sich kein erhöhtes Lymphomrisiko, selbst wenn eine mindestens zweijährige Behandlung mit 6-Mercaptopurin oder Azathioprin in einer durchschnittlichen Dosierung von 106 mg pro Tag über zwei Jahre durchgeführt worden war. w

Lewis JD, Bilker WB, Brensinger C et al.: Inflammatory bowel disease is not associated with an increased risk of lymphoma. Gastroenterology 2001; 121: 1080–1087.

Dr. James D. Lewis, University of Pennsylvania, Center for Clinical Eppidemiology and Biostatistics, 7th Floor, Blockley Hall, 423 Guardian Drive, Philadelphia, Pennsylvania 19104–6021, USA, E-Mail: jlewis@cceb.med.upenn.edu

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema