ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2002Der ungewollte Gewichtsverlust – Diagnostik und Prognose: Schlusswort

MEDIZIN: Diskussion

Der ungewollte Gewichtsverlust – Diagnostik und Prognose: Schlusswort

Dtsch Arztebl 2002; 99(36): A-2351 / B-1917 / C-1769

Lankisch, Paul Georg

zu dem Beitrag von Prof. Dr. med. Paul Georg Lankisch in Heft 16/2002
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LNSLNS ch danke Herrn Professor Dr. H. Feldmann für sein Interesse an meinem Beitrag über den ungewollten Gewichtsverlust (1).
Bei der Fülle von medizinischen Informationen, die Tag für Tag auf Kollegen in Klinik und Praxis eindringen, bedarf es eines attraktiven Aufhängers für eine Übersicht, um das Interesse des Lesers zu wecken, den Artikel trotz Zeitmangels zu lesen. Dies war der Grund dafür, auf George Washington zu verweisen, für den Zahnschmerzen und späterer Zahnverlust mit unzureichender prothetischer Versorgung ein großes Problem waren, was seine Ernährungsweise entscheidend beeinflusste.
Der Beitrag von Feldmann schildert eindrucksvoll Washingtons Schwierigkeiten mit seiner Prothese, die ich in dieser Ausführlichkeit einem Beitrag über den ungewollten Gewichtsverlust nicht voranstellen konnte. Ein schlechter Zahnstatus beziehungsweise eine unzureichende prothetische Versorgung ist tatsächlich eine der Hauptursachen eines Gewichtsverlustes beim alten Menschen (2). Auch wenn ein alter Mensch aufgrund seines Zahnstatus weniger Nahrung zu sich nehmen kann als er sollte und dadurch an Gewicht verliert, kann er trotzdem noch in der Lage sein, von Jugend an gewohnte körperliche Tätigkeiten auszuüben, wie dies auch bei George Washington der Fall war.

Literatur
1. Lankisch PG: Der ungewollte Gewichtsverlust: Diagnostik und Prognose. Dtsch Ärztebl 2002; 99: A 1086–1094 [Heft 16].
2. Robbins LJ: Evaluation of weight loss in the elderly.
Geriatrics 1989; 44: 31–37.

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Paul Georg Lankisch
Medizinische Klinik
Städtisches Klinikum Lüneburg
Bögelstraße 1
21339 Lüneburg
E-Mail: paulgeorg.lankisch@klinikum-lueneburg.de

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