ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2002Kurz informiert: Trisenox

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Kurz informiert: Trisenox

Dtsch Arztebl 2002; 99(36): A-2355

RA

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LNSLNS Trisenox – Aufgrund hoher Effektivität wurde Arsentrioxid (Trisenox®) jetzt auch in Europa zur Behandlung der rezidivierenden beziehungsweise refraktären akuten Promyelozytenleukämie (APL) zugelassen. Patienten mit akuter APL erreichen mit der Erstlinientherapie aus All-trans-Retinsäure (ATRA) und Chemotherapie komplette Remissionsraten bis zu 90 Prozent. Doch 20 bis 30 Prozent der Patienten erleiden ein Rezidiv, verbunden mit einer schlechten Prognose.
Wie auf einem Satellitensymposium von Cell Therapeutics Inc. während des
7th Congress of the European Haematology Association in Florenz verlautete, profitieren APL-Patienten mit Rezidiv durch eine Infusionsbehandlung mit Arsentrioxid. Von den 40 Patienten einer amerikanischen Multicenterstudie kamen 85 Prozent in eine komplette Remission. Zählt man die zwölf Patienten einer vorangegangenen Pilotstudie hinzu, betrug die Ansprechrate 87 Prozent. Die Nebenwirkungen der Therapie waren beherrschbar, verlangen aber eine enge Überwachung. ra
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