ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2002Die verschiedenen Anerkennungsrichtlinien

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Die verschiedenen Anerkennungsrichtlinien

Dtsch Arztebl 2002; 99(37): A-2395 / B-2045 / C-1918

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LNSLNS - Sektorale Richtlinien regeln spezifisch bestimmte Berufe, legen ein europaweit geltendes Mindestqualifikationsniveau fest und gewährleisten eine automatische Anerkennung der Diplome. Sektorale Richtlinien existieren derzeit für sieben Berufe, darunter für Ärzte und Zahnärzte.
- Allgemeine Richtlinien für Handwerks- und Handelsberufe
- „Horizontale“ Richtlinien sind nicht berufsspezifisch, gelten für alle nicht speziell geregelten Berufe.
Die „horizontalen“ Richtlinien erfassen subsidiär alle nicht speziell geregelten reglementierten Berufe. Im Unterschied zu den sektoralen Richtlinien (also auch zur Ärzterichtlinie) sehen die horizontalen Richtlinien kein europäisches Mindestqualifikationsniveau und damit keine automatische Anerkennung vor. Sie verpflichten den Aufnahmestaat, die im Heimatstaat absolvierte Qualifikation im Rahmen einer Gleichwertigkeitsprüfung zu berücksichtigen, erlauben ihm aber, Eignungsprüfungen oder Anpassungslehrgänge zu verlangen. Der Migrant kann also nicht mit einer automatischen Anerkennung rechnen.
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