ArchivDeutsches Ärzteblatt6/1996Langlebigkeit und geistige Vitalität

SPEKTRUM: Bücher

Langlebigkeit und geistige Vitalität

Wiedemann, Hans-Rudolf

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LNSLNS Geriatrie
Geistige Vitalität
Hans-Rudolf Wiedemann: Langlebigkeit und geistige Vitalität. Verlag Dräger Druck GmbH, Lübeck, 1995, 212 Seiten, 66 DM
Das Thema des Altwerdens ist heute in vielfacher Hinsicht aktuell – als soziologisches Problem, als bevölkerungspolitisches und ganz besonders auch als medizinisches der Geriatrie.
Der Mensch als Körper-Seele-Einheit hat nicht nur dank seines kreativen Denkvermögens die Altersgrenze mit Erkenntnissen der Vorsorgemedizin, der kurativen Therapie, der Hygiene in früher undenkbare Höhen verlagert, sondern auch schon immer durch die Fülle seiner Aktivitäten die geistige Vitalität angespornt und trainiert. Die Vernetzung möglichst zahlreicher Wissens- und Erlebensbereiche wie auch die Regulierung der positiven Reaktionen des limbischen Systems als wesentlichem Zentrum der zerebralen Gefühlssteuerung mit Nutzung der positiven Streßerlebnisse bedingen Anregungen in körperlichen Systemen. Im Alter werden sie bei Inaktivität langsam reduziert, bei geistiger Vitalität bleiben sie lange erhalten. Prof. Dr. med. Hans-Rudolf Wiedemann, emeritierter Direktor der Universitäts-Kinderklinik Kiel, hat wiederum mit Handschriften und jeweiliger Vita 30 Persönlichkeiten im erreichten Alter von über 90 bis weit über 100 Jahren vorgestellt, die sich durch höchste geistige Altersvitalität ausgezeichnet haben. Das Buch wird durch ein die Thematik darstellendes Geleitwort von Prof. H. E. Bock, ein ausführliches Vorwort des Autors mit historischen, statistischen und zahlreichen weiteren Aspekten des Themas und durch einen interessanten schriftpsychologischen Essay von Dr. oec. W. Heberlein zu den Faksimile-Handschriften bereichert.
Carl Bruno Bloemertz,
Wuppertal
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