ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2002Entlassungsbrief: Von Wellness keine Rede
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LNSLNS Herrn Kollegen Schelter kann ich schon insoweit nicht zustimmen, als er die von ihm bemängelte Heilbehandlung in die Nähe eines Wellness-Programms rücken möchte oder dahinter kostentreibenden Nihilismus sucht. Ist der Herr Kollege schon einmal mit einer Bleihaube auf dem Kopf herumgelaufen, und das mit kaltem Senfbäderfußschweiß auf der Stirn? Möglicherweise dazu noch singend oder in heileurythmischen Zuckungen? Von Wellness kann hier doch wohl kaum die Rede sein . . . Wer einfach nur so sträflich locker und ohne Blei auf dem Kopf und gänzlich ungesenfwickelt seiner Arbeit nachgeht, hat überhaupt leicht reden. Man denke nur einmal daran, dass etwa manches aus dem Arsenal der Fachklinik lediglich der Vorbeugung oder Gesundheitsstärkung dienen könnte und deshalb vielleicht ja sogar obligatorisch auch dem Personal verordnet wird. Ich jedenfalls würde ohne Gefahrenzulage dort nicht Dienst tun wollen . . .
Dr. med. habil. Wolfgang Stenzel, Pferdekoppel 6, 26605 Aurich
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