ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2002Beschlüsse der 206. Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Ärzte/Ersatzkassen (schriftliche Beschlussfassung) B 869. Zu Kapitel E der E-GO

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Beschlüsse der 206. Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Ärzte/Ersatzkassen (schriftliche Beschlussfassung) B 869. Zu Kapitel E der E-GO

Dtsch Arztebl 2002; 99(36): A-2365 / B-2021 / C-1897

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LNSLNS Die Arbeitsgemeinschaft beschließt:
Änderung der ersten vertraglichen Anmerkung der Präambel zum Kapitel E des BMÄ
Die Leistungen nach den Nrn. 503, 504, 507, 509 und 524 dürfen nur abgerechnet werden, wenn der abrechnende Arzt gegenüber seiner Kassenärztlichen Vereinigung nachweist, dass sie entweder von ihm selbst als Arzt für Orthopädie, Chirurgie, Physiotherapie, Physikalische und Rehabilitative Medizin oder als Arzt mit der (den) Zusatzbezeichnung(en) Physikalische Therapie und
/oder Chirotherapie – bei Atemgymnastik auch Pneumologen – erbracht worden sind oder von staatlich geprüften Masseuren (Nr. 524), Krankengymnasten oder Physiotherapeuten (Nrn. 503, 504, 507, 509 und 524), die auf Veranlassung des Arztes unter dessen ärztlicher Verantwortung tätig werden.
(Gültig ab 1. 10. 2002)

B 870. Zu Kapitel U der E-GO

Die Arbeitsgemeinschaft beschließt:
Änderung des letzten Absatzes der Pauschalerstattung Nr. 7270 zum Kapitel U für Sach- und Dienstleistungen bei Behandlung mit renalen Ersatzverfahren und extrakorporalen Blutreinigungsverfahren der E-GO
Wird im Rahmen einer Feriendialyse während des Ferienaufenthaltes am Ferienort nur eine Hämodialyse abgerechnet, sind 40 Prozent der Höhe der Pauschalerstattung nach der Nr. 7270 oder 7273 berechnungsfähig. Die Position ist nach Maßgabe der Kassenärztlichen Vereinigung zu kennzeichnen.
(Gültig ab 1. 7. 2002)

B 871. Zu vertraglichen Vereinbarungen zur Abrechnung von Leistungen nach
der E-GO

Die Arbeitsgemeinschaft beschließt:
Änderung der ergänzenden Vereinbarung zur Reform des EBM vom 14. September 1995
Streichung des ersten Absatzes unter 4a 3) (Abrechungsregelungen)
3) Die Kassenärztliche Vereinigung kann auf Antrag fachärztlich tätigen Internisten, die nicht zum Führen der Schwerpunktbezeichnung Nephrologie berechtigt sind, sowie anderen Ärzten, die an der fachärztlichen Versorgung teilnehmen, die Genehmigung zur Abrechnung der Leistung nach Nr. 16 des EBM dann erteilen, wenn sie die Qualifikationsvoraussetzung gemäß § 135 Abs. 2 SGB V zur Ausführung und Abrechnung von Blutreinigungsverfahren erfüllen. Bis zum In-Kraft-Treten dieser Qualifikationsvoraussetzungen sind die von den Kassenärztlichen Vereinigungen erlassenen Richtlinien anzuwenden.
(Gültig ab 1. 7. 2002)
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