ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2002Freie Berufe: Kritik am Finanzminister

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Freie Berufe: Kritik am Finanzminister

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LNSLNS Vorwurf: Politik zulasten der Freiberufler

Bei der Zusammensetzung der Arbeitsgruppe zur Kommunalsteuerreform in seinem Ministerium habe Bundesfinanzminister Hans Eichel erneut deutlich gemacht, dass „er die Axt an die Freien Berufe in Deutschland legen will“, erklärte der Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB), Dr. med. Ulrich Oesingmann. Obwohl der BFB sich für eine Vertretung in der Arbeitsgruppe eingesetzt habe, seien die Freien Berufe im Gegensatz zu den gewerblichen Spitzenverbänden nicht berücksichtigt worden. Damit sei der innovativste Sektor der Volkswirtschaft mit jährlichen Wachstumsraten zwischen sieben und acht Prozent von der Vorbereitung dieser wichtigen Reformprojektsgespräche ferngehalten worden. Oesingmann erinnerte daran, dass sich Eichel bereits in den vergangenen Jahren „zulasten der Freien Berufe und ihrer Betätigungsfelder hervorgetan“ habe.

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