ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2002Gewerkschaft verdi: Programme für Chroniker sofort starten

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Gewerkschaft verdi: Programme für Chroniker sofort starten

Dtsch Arztebl 2002; 99(38): A-2446 / B-2091 / C-1850

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LNSLNS Vorstandsmitglied Eggert appelliert an die Ärzte.
Die Behandlungsprogramme für chronisch Kranke müssten im Interesse der Patienten zügig umgesetzt werden, forderte Beate Eggert, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft verdi, in Berlin. Die Medizinerlobby, die seit Wochen versuche, die Behandlungsprogramme zu Fall zu bringen, dürfe sich nicht durchsetzen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hatte den 23 Kassenärztlichen Vereinigungen Ende August empfohlen, bis zur endgültigen Klärung der Rechtslage mit den Krankenkassen keine Verträge über Disease-Management-Programme (DMP) abzuschließen.
Eggert forderte darüber hinaus, DMP-Strukturen über Fachambulanzen oder Polikliniken aufzubauen. Auch Hausärzte sollten die Möglichkeit erhalten, sich unabhängig von den Kassenärztlichen Vereinigungen an den Programmen zu beteiligen. Die Gewerkschafterin stellte zudem die Frage, ob angesichts der „ärztlichen Blockadehaltung“ in Sachen DMP der Sicherstellungsauftrag für die ambulante ärztliche Versorgung bei den Kassenärztlichen Vereinigungen bleiben könne.
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