ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2002Ärzteinitiative: Kapitaldeckung gefordert

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Ärzteinitiative: Kapitaldeckung gefordert

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LNSLNS Frischer Wind e.V. setzt sich für Umstellung der Kran­ken­ver­siche­rung ein.
Um gegen die „miserable Situation“ im Gesundheitswesen anzugehen, haben Ärzte im Südwesten Deutschlands vor mehr als zehn Jahren den Frischen Wind e.V. gegründet. Mittlerweile zählt der Verein mehr als 300 Mitglieder (nicht nur Ärzte) und hat detaillierte Ideen für eine Reform des Gesundheitswesens erarbeitet.
Der Frische Wind plädiert für eine grundlegend neue Finanzierung der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung: Jeder Bürger soll zehn bis 13 Prozent seiner zu versteuernden Einnahmen in eine Kran­ken­ver­siche­rung einzahlen. Als Ausdruck der Eigenverantwortung werden von seinem Patientenkonto alle Krankheitskosten abgebucht. Die Hilfe untereinander mit Überweisungsmöglichkeit von Patientenkonto zu Patientenkonto als Kredit oder Schenkung soll möglich sein. Für die medizinische Grundversorgung steht ein Solidarfonds bereit, in den 30 Prozent der Jahresbeiträge eingezahlt werden. Ist das eigene Patientenkonto aufgebraucht und der automatische Dispositionskredit von drei Jahresbeiträgen erschöpft, werden die Kosten aus diesem Fonds bezahlt.
Informationen zum Frischen Wind gibt es per E-Mail unter
friwind@t-online.de oder im Internet: www.friwind.de.
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