ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2002Mammographie: Screening als Kassenleistung

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Mammographie: Screening als Kassenleistung

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Screening-Projekte, wie das in Bremen, weisen ermutigende Ergebnisse auf. Foto: ddp
Screening-Projekte, wie das in Bremen, weisen ermutigende Ergebnisse auf. Foto: ddp
Krankenkassen haben positiv entschieden.
Ein Arbeitskreis der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen hat sich Mitte September dafür ausgesprochen, das Mammographie-Screening als neue Leistung in die Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung aufzunehmen. Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt bezeichnete dies als wichtigen Meilenstein, damit ab 2003 Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren „flächendeckend von der qualitätsgesicherten Brustkrebsfrüherkennung profitieren können“. Projekte in Bremen, Wiesbaden und der Weser-Ems-Region belegten, dass ein Screening-Programm nach europäischen Leitlinien aufgebaut und durch gezielte Ansprache eine hohe Beteiligung erreicht werden könne. Inzwischen hat die Planungsstelle Mammographie-Screening, deren Träger Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Krankenkassen sind, ein weiteres leitliniengestütztes Screening-Projekt an die Region Mittelfranken vergeben.
Bereits im Juli hatten die KBV und die Spitzenverbände der Krankenkassen mit Unterstützung des European Breast Cancer Network ein Prüfverfahren für alle mammographierenden Ärzte geschaffen, die ihre Leistungen über die gesetzlichen Krankenkassen abrechnen wollen. Das Verfahren beinhaltet eine Rezertifizierung in der diagnostischen Mammographie und bezieht die technische Qualität der Geräte mit ein.
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