ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2002Mitteilungen: Erläuterungen zu den Beschlüssen der Ständigen Gebührenkommission nach § 52 des Vertrages Ärzte/Unfallversicherungsträger

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Mitteilungen: Erläuterungen zu den Beschlüssen der Ständigen Gebührenkommission nach § 52 des Vertrages Ärzte/Unfallversicherungsträger

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Ständige Gebührenkommission nach § 52 des Vertrages Ärzte/Unfallversicherungsträger hat mit den nachstehenden Beschlüssen insbesondere redaktionelle Klarstellungen zum Gebührenverzeichnis vorgenommen. Hierzu erlauben wir uns folgende Hinweise:
zu 1.: Nach den Anmerkungen zu den Leistungslegenden der Nr. 45 beziehungsweise 46 der UV-GOÄ sind diese nur berechnungsfähig, wenn die Leistung durch einen liquidationsberechtigten Arzt des Krankenhauses oder dessen ständigen ärztlichen Vertreter persönlich erbracht wird. Unter diese Regelung fällt auch der Belegarzt. Zur Klarstellung wird der Belegarzt ausdrücklich mit einbezogen.
zu 2.: Nach der Allgemeinen Bestimmung vor der Nr. 200 sind Wundverbände nach Nr. 200, die im Zusammenhang mit einer operativen Leistung durchgeführt werden, Bestandteil dieser Leistung und können nicht gesondert in Rechnung gestellt werden (ausgenommen besondere Kosten). Zur Vermeidung von Abrechnungsschwierigkeiten gilt die Definition von Wundverbänden als Bestandteil einer operativen Leistung auch im Zusammenhang mit Wundversorgungen nach den Nrn. 2000 bis 2005, auch wenn in diesen Fällen die Wunde nicht vom Arzt gesetzt wurde und insofern sich die Notwendigkeit der Wundabdeckung nicht alleine aus der operativen Verrichtung (Wundversorgung) ergibt, sondern bereits zuvor bestanden hat. Insoweit ist das entsprechende Votum des Gebührenausschusses der Bundes­ärzte­kammer zur GOÄ übertragen worden.
zu 3.: Es handelt sich um die redaktionelle Streichung der Nr. 415 in der Leistungslegende der Nr. 405 UV-GOÄ.
zu 4.: Redaktionelle Anpassung an den Wortlaut der GOÄ.
zu 5.: Dieser Beschluss stellt klar, dass der Pauschalbetrag auch für die Übersendung von Röntgenaufnahmen von Arzt zu Arzt abgerechnet werden kann.
zu 6.: Redaktionelle Ergänzung der Leistungslegende der Nr 5022 hinsichtlich der Nrn. 5010 bzw. 5011.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema