ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2002Bipolare Störungen: Mehr Forschung und Lehre

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Bipolare Störungen: Mehr Forschung und Lehre

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LNSLNS Fachgesellschaft beklagt geringe Beachtung der Erkrankung.
Die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS), Hamburg, hat das Ziel, mehr Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild der bipolaren Störungen zu erzielen. Grund für den Aufbau der Fachgesellschaft war unter anderem die geringe Beachtung, die den manisch-depressiven Erkrankungen in der Forschung zuteil wird: Während zu unipolaren Depressionen in den letzten Jahren weltweit mehr als 4 000 Studien durchgeführt wurden, waren es für bipolare Störungen weniger als 50. In Deutschland sei die Förderung von Forschung und Lehre, das Netz der Selbsthilfegruppen sowie die Information der Öffentlichkeit längst nicht so weit entwickelt wie beispielsweise in den USA. Dabei gehören bipolare Störungen nach Angaben der DGBS mit einer Prävalenz von rund 1,5 Prozent zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. In Deutschland sind rund 1,2 Millionen Menschen davon betroffen. Die DGBS kooperiert mit psychiatrischen Fachgesellschaften, bietet Fortbildungsveranstaltungen an und unterstützt Selbsthilfeinitiativen von Patienten und Angehörigen. Informationen unter Telefon: 0 40/85 40 88 83, E-Mail: DGBS.eV@t-online.de oder im Internet: www.dgbs.de
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