ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2002Sterbehilfe: Förderung der Palliativmedizin

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Sterbehilfe: Förderung der Palliativmedizin

PP 1, Ausgabe Januar 2002, Seite 6

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LNSLNS Verbände kritisieren belgischen Gesetzentwurf.
Unter bestimmten Bedingungen soll – ähnlich wie in den Niederlanden – künftig auch in Belgien aktive Euthanasie straffrei bleiben. Das sieht ein kürzlich vom belgischen Senat angenommener Gesetzentwurf vor. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz (BAG Hospiz) kritisieren dieses Vorhaben. Durch die Euthanasiegesetzgebung werde ein gesellschaftliches Klima geschaffen, „wodurch die autonome Entscheidung des Einzelnen, die immer wieder als Begründung für die gesetzgeberischen Initiativen genannt wird, langfristig eher gefährdet als geschützt wird“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die DGP und BAG Hospiz fordern deshalb eine verbesserte Aus-, Weiter- und Fortbildung in Palliativmedizin und Palliativpflege. Mit den zurzeit diskutierten Gesetzentwürfen zur Förderung der ambulanten Hospizarbeit werde zweifellos ein richtiges Signal gesetzt.
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