ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2002Beschneidung: Keine Selbstverletzung

BRIEFE

Beschneidung: Keine Selbstverletzung

Brüggenolte, Markus

Zu dem Medizin-Beitrag „Der Körper als Instrument zur Bewältigung seelischer Krisen“ von Prof. Dr. med. Franz Resch in Heft 36/2001:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Prof. Resch benennt im Zusammenhang mit selbstverletzendem Verhalten auf der ersten Seite seines Artikels rituelle Beschneidungen.
Rituelle Beschneidungen sind per definitionem keine Selbstverletzungen, sondern werden durch Fremdeinwirkung herbeigeführt, und zwar bei Männern aus hygienischen beziehungsweise medizinischen Gründen und bei Frauen zur Aufrechterhaltung patriarchaler Machtstrukturen und als unterdrückende Maßnahme gegen Frauen sowie zum Ausdruck ihrer Verachtung.
Markus Brüggenolte, Katzbachstraße 14, 10965 Berlin
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote