ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2002Hausärztetag: Fach- und sektorenübergreifende Logistik fehlt

BRIEFE

Hausärztetag: Fach- und sektorenübergreifende Logistik fehlt

Steinmetz, K. O.

Zu dem Beitrag „Mit breiter Brust“ von Josef Maus in Heft 39/2001:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS . . . In einer zunehmend differenzierter und komplexer werdenden Medizin mit all ihren diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten ist es schlicht unmöglich, dass ein Einzelner alle Facetten auch nur annähernd überblickt. Was hierzulande überhaupt nicht funktioniert, ist eine fach- und sektorenübergreifende Logistik, die insbesondere Patienten mit chronischen Erkrankungen möglichst rasch einem geeigneten Kompetenzzentrum zuführt – und zwar zu Beginn der Erkrankung, wenn irreversible Schäden noch nicht eingetreten sind, und nicht, wie heute eher die Regel (und von Kossow & Co offenkundig auch so gewollt), erst dann, wenn die hausärztlichen Therapieversuche sich als ineffektiv erweisen. Neben einem hochsignifikanten Gewinn an medizinischer Qualität würden durch eine solche Vorgehensweise auch in erheblichem Maße finanzielle Ressourcen eingespart werden können, weil in vielen Fällen Folgeschäden vermieden oder aber deutlich abgemildert werden könnten.
Dr. K. O. Steinmetz, Landgraf-Georg-Landgraf-Georg-Straße 100, 64287 Darmstadt
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote