ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2002Terror: Balsam auf meiner Seele

BRIEFE

Terror: Balsam auf meiner Seele

PP 1, Ausgabe Januar 2002, Seite 33

Kirn, Gerd

Zu dem Beitrag „Ohne Ursachenforschung keine Konfliktlösung“ von Dr. med. Horst Hoffmann und dem Kommentar „Humaner ist die Prävention“ von Norbert Jachertz in Heft 46/2001 haben wir eine Fülle von Zuschriften bekommen – überwiegend positive, aber auch einige sehr kritische. Nachstehend eine repräsentative Auswahl:
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LNSLNS Ich möchte Ihnen gratulieren, diesen Artikel veröffentlicht zu haben. Er war Balsam auf der Seele eines Arztes, der erst kürzlich aus der Entwicklungshilfe wieder zurück nach Deutschland kam und die doppelbödige westliche Moral vor Ort täglich erleben konnte (und – unweigerlich – selber ein Teil davon war). In einer Zeit, in der die ganzheitliche Sicht des Menschen in der Medizin zu Recht gefordert wird, gehören solche Artikel unbedingt in das DÄ, und jeder Purismus mit Beschränkung auf das so genannt „rein Fachliche“ ist Vogel-Strauß-Politik.
Inhaltlich möchte ich aufgreifen, dass die einzige Erfolg versprechende Motivation, wirklich die Ursachen von Terror global anzugehen, wohl nur der eigene Egoismus sein wird. Aber warum nicht Armutsbekämpfung, Entschuldung der ärmsten Länder und Entwicklungshilfe, die diesen Namen verdient, aus der einfachen Überlegung heraus, dass dies der beste Schutz auch für uns und unsere Gesellschaft vor Terroranschlägen ist?
Dr. med. Gerd Kirn, Richard-Müller-Straße 4, 78056 Villingen-Schwenningen
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