ArchivDeutsches Ärzteblatt PP2/2002Kinderpsychotherapie: Kollegiale Unterstützung

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Kinderpsychotherapie: Kollegiale Unterstützung

PP 1, Ausgabe Februar 2002, Seite 54

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LNSLNS Qualitätszirkel helfen, Behandlung zu verbessern
Fachlicher Austausch und Fortbildung sind die Ziele des Qualitätszirkels Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Köln (QZ) – und damit die Qualitätssicherung der Behandlung der jungen Patienten. Etwa alle sechs Wochen trifft sich die Gruppe in der Geschäftsstelle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein in Köln, unter anderem um einen – fachrichtungsübergreifenden – Vortrag anzuhören. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und -psychiater profitieren hier von ihrer unterschiedlichen Ausbildung. „Das wichtigste ist die kollegiale Unterstützung“, betont die Moderatorin des QZ, Gabriele Enders.
Das größte Problem sieht der QZ – nicht nur für Köln – in dem großen Bedarf an Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, den die zugelassenen Psychotherapeuten und Ärzte nicht bewältigen können. Enders beispielsweise erhält rund sieben Anfragen wöchentlich, die sie ablehnen muss: „Die Eltern sind hocherfreut, wenn sie einen Termin in vier Monaten erhalten.“ Doch nach der Bedarfsplanung der KV ist der Bedarf gedeckt, da Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP’s) und Erwachsenentherapeuten in der Bedarfplanung gemeinsam geführt werden. Die Erwachsenentherapeuten sind jedoch meist nicht für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen qualifiziert. Sonderbedarfszulassungen ermöglichen in Ausnahmefällen, weitere KJP’s zur Versorgung zuzulassen. Für Köln beispielsweise wurde die Zulassung zehn zusätzlicher KJP’s gefordert. „Die Entscheidung darüber hängt davon ab, ob die Krankenkassen die Finanzierung zusichern“, sagt Ulrich Meier, Vorstandsmitglied der KV Nordrhein.
Informationen zur Fort- und Weiterbildung sind zu finden unter: www.kikt.de (Kölner Institut für Kindertherapie).
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