ArchivDeutsches Ärzteblatt PP2/2002Forschung: Faktenbericht 2002 vorgelegt

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Forschung: Faktenbericht 2002 vorgelegt

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Bulmahn: Anschluss an internationale Spitzenforschung gelungen. Foto: dpa
Bulmahn: Anschluss an internationale Spitzenforschung gelungen. Foto: dpa
Bulmahn zog positive Bilanz.

Deutschland sei es gelungen, wieder Anschluss an die Spitze der internationalen Forschungsanstrengungen zu finden, sagte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) am 16. Januar in Berlin. Bei der Genomforschung liege Deutschland sogar weltweit an zweiter Stelle.
Zuvor hatte das Bundeskabinett den alle vier Jahre veröffentlichten „Faktenbericht Forschung“ verabschiedet. Danach hat Deutschland die Ausgaben für Forschung und Entwicklung von 1998 bis 2000 um zwölf Prozent gesteigert. Das Bundesforschungsministerium förderte besonders die Biotechnologie, Informationstechnik und Gesundheitsforschung. Bis 2002 soll der Zuwachs 19 Prozent betragen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen nach Angaben von Bulmahn im Jahr 2000 bei 50 Milliarden A. Der Forschungsanteil am Bruttoinlandsprodukt stieg auf 2,46 Prozent. Damit habe Deutschland wieder zu Japan (3,4 Prozent) und den USA (2,64 Prozent) aufgeschlossen. Bulmahn verwies zudem auf die weiter verbesserten Rahmenbedingungen für die Forschung: die Bündelung von wissenschaftlichen Kompetenzen, die Umstellung der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren auf wettbewerbsorientierte Projektförderung und die Dienstrechtsreform.
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