BRIEFE

Iran: Falscher Schluss

Bartels, Günther

Zu dem Feuilleton-Beitrag „7000 Jahre persische Kunst: Hochkarätige Zeitzeugen“ von Dr. med. Stephanie Krannich in Heft 44/2001:
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LNSLNS Frau Dr. Krannich meint, dass die Ausstellung „das Interesse und die Begeisterung für das antike Persien wecken will, auf dessen Boden die griechisch-römische Tradition entstanden ist“. Diesem Schluss ist zu widersprechen: Die gegenseitig befruchtende Berührung des iranischen sowie griechischen, römischen und byzantinischen Kulturkreises war bis zur islamischen Eroberung Persiens sehr wesentlich und wechselseitig, besonders nach Alexander dem Großen respektive im Zeitalter des Hellenismus. Aber die „griechisch-römische Tradition“ (was immer das in diesem Kontext heißen soll) entstand nicht auf dem Boden Persiens . . .
Dr. med. Günther Bartels, Hanssenstraße 7, 37073 Göttingen

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