ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2002Notfallhilfe: Schutz vor Traumatisierung

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Notfallhilfe: Schutz vor Traumatisierung

PP 1, Ausgabe März 2002, Seite 100

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LNSLNS Psychologische Soforthilfe als Dienstleistung
Lebensbedrohliche Verkehrsunfälle, Gewaltverbrechen, Naturkatastrophen, Schicksalsschläge oder Überfälle können nicht nur körperliche Verletzungen zur Folge haben, sondern auch ein Trauma verursachen. Studien belegen, dass durch eine schnelle psychologische Soforthilfe vor Ort das Risiko einer Traumatisierung deutlich reduziert werden kann. Die Human Protect Consulting GmbH, eine – nach eigenen Angaben – in Europa einmalige Einrichtung, bietet psychologische Soforthilfe als Dienstleistung an. Human Protect kooperiert mit dem Institut für klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zu Köln und dem Deutschen Institut für Psychotraumatologie e.V. Über eine allzeit erreichbare Notrufnummer sei sichergestellt, dass psychotherapeutische Hilfe innerhalb von 48 Stunden bei den Betroffenen eintrifft, sagt Dipl.-Psych. Dr. Christian Lüdke, einer der beiden Geschäftsführer. Dazu arbeitet die GmbH bundesweit mit rund 400 Ärzten und Psychologen zusammen sowie mit den Abteilungen für Psychotraumatologie an fünf Krankenhäusern. Außerdem ist Human Protect im Fachbeirat Medizin/Psychologie des Weißen Ring. Bisher wurde die Soforthilfe häufig nach Banküberfällen in Anspruch genommen, aber auch verstärkt nach den Terrorangriffen in New York. Die Deutsche Bank beispielsweise beauftragte die Psychotraumatologen dort mit der Betreuung betroffener Angestellter und der Angehörigen.
Adresse: Human Protect Consulting GmbH, Kaiser-Wilhelm-Ring 27–29, 50672 Köln, Telefon: 02 21/56 94-2 07; kontakt@humanprotect.de; www.humanprotect.de oder www.psychologische-soforthilfe.de
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