ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2002Sozialreport 2002: Ostdeutsche unzufrieden

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Sozialreport 2002: Ostdeutsche unzufrieden

Dtsch Arztebl 2002; 99(40): A-2580 / B-2204 / C-2068

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LNSLNS Sorge um soziale Sicherungsinstrumente
Ostdeutsche sind mit den sozialen Sicherungsinstrumenten nicht zufrieden. Das ist ein Ergebnis des Sozialreports 2002, der seit 1990 mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung und des Bundesverbandes Volkssolidarität erscheint. Jährlich werden dazu Bürger in den neuen Bundesländern zu ihren Befindlichkeiten befragt.
Dem Sozialreport zufolge spricht sich die Mehrheit der Ostdeutschen für eine Stärkung der haus- und fachärztlichen Kompetenz aus. Rund 81 Prozent stimmen zu, dass Hausärzte ohne finanziellen Druck alle erforderlichen Medikamente verschreiben sollten. Der Hausarzt genießt außerdem in der jüngeren ostdeutschen Bevölkerung ein hohes Maß an Vertrauen. Das gaben 73 Prozent der unter 25-Jährigen an. Besorgt äußerten sich die Befragten zu Überlegungen, Gesundheitsleistungen zu privatisieren und den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu reduzieren. Jeder zweite Befragte ist außerdem der Meinung, dass im Gesundheitswesen Geld verschwendet wird.
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