ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2002Rechtsverordnung als Grundlage für Optionsmodell

POLITIK

Rechtsverordnung als Grundlage für Optionsmodell

Dtsch Arztebl 2002; 99(40): A-2588 / B-2210 / C-2074

Rabbata, Samir

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LNSLNS Die jetzt in Kraft getretene Verordnung bildet die Grundlage für das Optionsmodell im Jahr 2003. Demnach können sich die Krankenhäuser freiwillig entscheiden, über Fallpauschalen abzurechnen. Für die Zuordnung der medizinischen Leistungen zu den Abrechnungspositionen des Fallpauschalenkataloges wurde das überarbeitete australische Klassifikationssystem verwendet. Die aus den Kalkulationen abgeleiteten Bewertungsrelationen (Punktzahlen) sind keine Absolutpreise, sondern stellen die Leistungen entsprechend ihrem Aufwand in ein Verhältnis zueinander (Relativgewichte). Der Preis der Leistungen ergibt sich in der Einführungsphase aus dem Budget des jeweiligen Krankenhauses.
Die Verordnung zum Fallpauschalensystem für Krankenhäuser soll bis zum 31. Dezember 2003 gelten. Ursprünglich hatten sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen und der Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung auf eine Regelung einigen sollen. Als das nicht gelang, schaltete sich das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium ein und beschloss eine Ersatzvornahme. Die verpflichtende Einführung des neuen Systems erfolgt zum 1. Januar 2004. SR
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